 |  | Kurt Tropper - Obmann BRIXENTALER KochArt |  |  |
Im Sommer 2013 sind es fünf Jahre, dass aus einer Idee ein Projekt wurde, dem man anfänglich keine Chance zugesprochen hatte. Dabei war die Idee so einfach: Nach Möglichkeit Qualitätsprodukte aus der heimischen Landwirtschaft zu verwenden und die daraus erzeugten Speisen für den Gast in der Speisekarte extra auszuweisen. Zugegeben, die Voraussetzungen waren kaum vorhanden. Produzenten, Logistik, verfügbare Mengen, eine adequate Preisgestaltung und viele andere wichtige Komponenten waren kaum vorhanden. Dennoch fanden sich 7 Wirte im Brixental, die fest davon überzeugt waren, dass man die Voraussetzungen entsprechend ändern kann.
Rückenwind für das Projekt war der aufkommende Trend zu mehr Regionalität und eine steigende Nachfrage nach Qualitätsprodukten aus der heimischen Landwirtschaft. Der Konsument konnte sich bei verschiedenen Wochenmärkten mit Bio und Regioprodukten eindecken, und auch einzelne Lebensmittelketten setzten verstärkt auf heimische Bioqualität. Ein Kreislauf entstand, denn mehr Nachfrage bedeutet, dass es zunehmend mehr Landwirte gibt, die bereit sind Qualitätsprodukte zu erzeugen.
Ich war immer überzeugt, dass das Projekt BRIXENTALER KochArt erfolgreich sein wird. Dass wir damit den Tiroler Regionalitätspreis 2011 gewinnen hat mich sehr stolz auf die Mitglieder der KochArt gemacht. Gewinner sind jedoch nicht nur die Wirte der BRIXENTALER KochArt, sonderm vor allem der Gast, die Landwirte und die Tourismusregion Kitzbüheler Alpen-Brixental, die durch enormes Interesse ausländischer Reisejournalisten viel Aufmerksamkeit erlangt hat.
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